Nosferatu: Phantom der Nacht

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Jonathan Harker ist alles andere als begeistert, als er von seinem Chef den Auftrag erhält, von Wismar ins ferne Transsylvanien zu reisen. Dort interessiert sich ein gewisser Graf Dracula für den Kauf eines Hauses. Jonathan soll ihm die Baupläne zeigen und den Vertrag unter Dach und Fach bringen. Schweren Herzens verabschiedet er sich von seiner geliebten Frau Lucy und reitet los. Er ahnt nicht, welches Grauen ihn erwartet... (StudioCanal Deutschland)

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Kritiken (8)

NinadeL 

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Deutsch Spirituell, melancholisch, fast träge, aber gleichzeitig fesselnd, ist dies ein Spiegelbild zum Thema der große Murnau. Die Atmosphäre ist fast greifbar, die Musik könnte einen Berg versetzen. Nach innen gerichtet und doch liebevoll ist diese neue Version der deutschen Fassung von Bram Stokers ewigem Buch. Es erweitert und verschiebt die expressionistische Sichtweise dieses perfekten Werks der modernen Literatur zu anderen Bedeutungen. Vor Jahren habe ich die schöne Ausgabe von Arthaus in Leipzig mitgebracht, und heute habe ich sie endlich auf dem Bildschirm gesehen. Ich glaube nicht, dass es unmöglich wäre, noch weiter zu gehen, aber in der Optik der Zeit ist es das Maximum. Und eine bessere Nachfolgerin als Isabelle Adjani hat Greta Schröder noch nicht gefunden. ()

Bloody13 

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Deutsch Der Graf Orlok zum zweiten Mal. Zusätzlich mit Farbe, Ton und noch depressiver als im Original. Herzogs Version bleibt in der ersten Hälfte absolut loyal zur Originalvorlage, um sich dann in der zweiten Hälfte auf pedantische Weise Orloks Ankunft in Wismar zu widmen, aus der er mithilfe von Pestinfizierten Ratten eine Stadt der Geister macht. Schauspielerisch hervorragend (Kinski zeigt eine fast übermenschliche Leistung), musikalisch bedrückend und atmosphärisch vergleichbar mit Murnaus Film. Ein solches Abendessen auf der Burg, bei dem der Graf hungervoll sein zukünftiges Opfer angreift, finde ich sogar noch besser. ()

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Marigold 

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Deutsch Die Rückkehr zur expressionistischen Variante ist eher eine Nacherzählung der Geschichte des geheimnisvollen Grafen Orlock in Farbe und Ton als ein Remake. Und seltsam genug - die Suggestivität des Themas hat nicht gelitten, sie ist nur mehr als in den Masken, sie ist in den Kulissen, Klängen und neuen Momenten (wie dem Pesttanz am Ende) angesiedelt. Das Ende des Films, bei dem nicht die Frau gewinnt, sondern der Vampir. Werner Herzog hat einen großartigen Horrorfilm gedreht, der wie Murnaus Nosferatu, eine Symphonie des Grauens den Standard des Genres weit übertrifft, sowohl in seiner Optik als auch in seiner perfekten Verkörperung des Bösen und des Verfalls. Ein kühner, von Erfolg gekrönter filmischer Versuch. ()

Stanislaus 

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Deutsch Eine weitere Verfilmung des klassischen Monsters Dracula, die wieder anders und in mancher Hinsicht außergewöhnlich ist. Die ersten Minuten mit Aufnahmen von Mumien machten auf mich einen eher deprimierenden Eindruck, der sich im Laufe des Films noch mehrmals (mit geringerer Intensität) wiederholte. Der dämonische Klaus Kinski als Graf Dracula war in der Tat ein Besetzungsgewinn, auch Bruno Ganz hat mir gefallen. Nicht zu vergessen ist die fantastische musikalische Untermalung, die die beklemmende Atmosphäre des Films perfekt ergänzt. ()

Goldbeater 

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Deutsch Sehr gelungene Verarbeitung von Dracula unter dem Titel Murnaus Nosferatu aus dem Jahr 1922. Wie ich schon oft geschrieben habe, machen mir Dracula-Filme nicht viel Spaß, aber dieser zusammen mit dem Original-Stummfilm scheint mir unübertroffen. Klaus Kinski übernahm effektvoll die Vampir-Staffel nach Max Schreck und ist in seiner Rolle ausgezeichnet. Er kann sowohl Mitgefühl als auch starke Angst hervorrufen. Erwähnenswert ist auch die wunderschöne Isabelle Adjani, die ihre Rolle gut ergreift, aber ihre beste Leistung erst zwei Jahre später in dem Horrorfilm Possession abrufen konnte. Wie auch immer, dieser Vampir-Horrorfilm gehört zu den besten. Es lohnt sich auf jeden Fall, ihn anzusehen. ()

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