Kritiken (2)

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Marigold 

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Deutsch Leider sind die Homolkas untrennbar mit dem tschechischen Kino der 60-er Jahre verbunden und ich halte ihren Normalisierungsübergriff für äußerst langweilig, was nur durch die hervorragende schauspielerische Leistung der ganzen Familie und von Jiří Hrzán gerettet wurde. Zu Beginn des Films scheint Papoušek seinen sparsamen satirischen Stil beizubehalten, aber im Laufe des Films entwickelt er sich zu einer nervigen Schimpftirade über die negativen Eigenschaften der arbeitenden Menschen, die vor dem vage reflektierenden Hintergrund einer FDGB-Neuauflage spielt... Einerseits finden wir auch hier eine sehr milde Karikatur offensichtlichen Schwachsinns des "organisierten Glücks", andererseits ist der Ton des Films dank des grauenhaften Titelsongs nicht satirisch, sondern eher ein typischer zentristischer Agitprop. Nur die Resonanz von Papoušeks Talent und der klug zurückhaltende Ton des Drehbuchs halten Homolkas auf Urlaub über dem Niveau der schrecklichen Normalisierungsschnipsel, die die Menschen zu einer positiven Wahrnehmung der Werte des Sozialismus erziehen sollten... Die dokumentarische Dimension und der minimalistische Erzählstil der vorangegangenen Episoden sind verschwunden, wodurch der Film jeden erzählerischen Wert verliert. Drei Sterne, nur aus Nostalgie und Respekt vor einem großen Phänomen. ()

kaylin 

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Englisch It's not the same as the first two parts, maybe because the family is sometimes quite annoying, and also because there are too many well-known faces appearing here. I also didn't like the color. It's funny at times, but here I felt that Jaroslav Papoušek had already said everything he wanted to, and with the third part, he was just stretching it out. ()